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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: DiBO WeedKiller-E
Heiß geduscht!

Auch wenn das, was wir früher als Unkraut bezeichnet haben, heute neudeutsch „Wildkraut“ heißt, bedeutet das nicht, dass wir Unkraut ab jetzt gut finden. Im Gegenteil, oft entstehen durch die wild wuchernden Pflänzchen auch potenzielle Unfallgefahren z.B. durch Stolperstellen. Deshalb gilt nach wie vor – Wildkraut muss beseitigt werden.
Noch vor wenigen Jahren kam bei der Unkrautbeseitigung Chemie zum Einsatz, teilweise in hohen und oft gesundheitsschädlichen Konzentrationen. Bedingt durch ökologisches Umdenken und eine ebensolche Gesetzgebung sind inzwischen Methoden gefragt, die ohne Chemie funktionieren. Gerade kommunale Auftraggeber vergeben Aufträge zur Grünanlagenpflege oft nur noch an Firmen, die chemiefrei arbeiten. Meist kommen dann mechanisch arbeitende Wildkrautbürsten zum Einsatz. Auch das Abflämmen wird oft als schnelle Lösung angewendet.







Ausstattung
Die belgische Firma Dibo hat sich im weitesten Sinne auf Reinigungsgeräte spezialisiert. Bereits im letzten Monat hatten wir einen kompakten Hochdruckreiniger zum Test, der uns zu überzeugen wusste. Diesmal ist es der WeedKiller, den wir zum Test geordert haben. Dibo bietet die Maschine in unterschiedlichen Größen und Varianten an. Der WeedKiller-E ist die kleinste Ausführung. Und schon die bringt bereits 155 kg auf die Waage. Grund dafür ist die stabile Bauweise mit Edelstahlgehäuse und einer Kesselverkleidung aus dickwandigem Kunststoff. Bei der Wasserzufuhr kann wahlweise ein Zulauf über eine Versorgungsleitung als auch über einen mitzuführenden Vorratstank zum Einsatz kommen. Das zugeführte Wasser wird in einem internen dieselbefeuerten Boiler erhitzt. Ein 1,1 kW starker Elektromotor sorgt für die Wasserförderung im Gerät und zur Brause. Neben dem Dieseltank gibt es noch einen 2 l fassenden Vorratsbehälter für das Entkalkersystem. Am Bedienpaneel gibt es nur drei Drehschalter zum Einschalten der Maschine, für die Temperaturvorwahl und zur Funktionswahl zwischen Unkraut vernichten und Heißdampf-Reinigung. Für die Unkrautbeseitigung an sich sorgt eine 200 mm breite Sprühdüse mit Lanze und Pistolengriff . Der 25 m lange hochdruckfeste Schlauch sorgt für reichlich Aktionsradius.
Im Einsatz
Zuerst einmal haben wir die Maschine betankt. Das geht dank gut zugänglichem Tank ganz einfach. Trotz des Gewichts lässt sich das Gerät leicht an seinen Einsatzort bringen. Die großen Räder bieten auch auf unebenem Untergrund wie Kopfsteinplaster noch einen guten Fahrkomfort. Am Einsatzort angekommen muss nur noch ein Anschluss ans Stromnetz und ein Wasseranschluss hergestellt werden. Gerät einschalten, Temperatur wählen und Funktionsschalter auf Weedkiller stellen geht in Sekunden. Sobald die Sprühpistole betätigt wird, beginnt der Boiler das Wasser aufzuheizen. Die Geräuschkulisse dabei bleibt erfreulich niedrig. Bis zum Erreichen der eingestellten Temperatur vergeht maximal eine Minute. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Zerstörung des Pflanzeneiweiß bereits bei Temperaturen von gut 40 °C beginnt. Es reicht also, das Gerät mit einer Temperatur von ca. 60 – 70 °C zu fahren, dann ist man auf der sicheren Seite. Nun werden die zu reinigenden Bereiche in langsamen gleichmäßigen Bewegungen mit heißem Wasser gespült. Den Erfolg seines Tuns erkennt der Anwender bereits nach ca. 30 Minuten, denn dann kann man schon sehen, wie sich die ersten Blätter gelb verfärben. Nach spätestens einer Woche sind auch die letzten Unkräuter abgestorben. Jetzt ist jedoch noch das mechanische Entfernen der Reste angesagt. Wir möchten noch erwähnen, dass der WeedKiller auch zum Heißwasser-Hochdruck-System ausgebaut werden kann. Dies geht ganz einfach, indem der Wasserzulauf über einen Kaltwasserhochdruckreiniger erfolgt. Ein entsprechender Zulaufanschluss ist am Gerät vorhanden. Der WeedKiller fungiert dann nur als Heizung. Es können Hochdruckreiniger bis zu 220 bar angeschlossen werden. Unsere Tests haben wir auf dem Verlagsgelände auf verkrautetem Kopfsteinpflaster und auf einer Holz-Terrasse durchgeführt. Gerade beim Reinigen einer Holzterrasse hat der Weedkiller einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem sonst oft verwendeten Hochdruckreiniger. Da die Maschine nur mit geringem Druck arbeitet, wird das Aufstellen der Holzfasern vermieden, denn das führt nach dem sonst üblichen Hochdruckreiniger-Einsatz zu beschleunigtem Grünbelag-Ansatz.
Fazit
Wer auf Wildkraut-Beseitigung ohne Chemie setzt, ist mit dem Dibo WeedKiller gut beraten. Nur mit dem Einsatz von heißem Wasser geht es dem Unkraut effektiv „an den Kragen“. Bei uns hat das System jedenfalls einen nachhaltig guten Eindruck hinterlassen. Unser Testgerät, der Weedkiller- E ist mobil und für das Reinigen kleinerer Flächen wie Terrassen, Einfahrten Park- und Spielplätze konzipiert. Die größeren Geräte WeedKiller M und L sind bereits mit einem Anhängerfahrgestell versehen bzw. werden auf einen Pick-up oder ein ähnliches Fahrzeug verladen. Dibo hat also auch für die großflächige Anwendungen entsprechendes Gerät parat.Kategorie: Sonstige Gartengeräte
Produkt: DiBO WeedKiller-E
Preis: um 9400 Euro

Oberklasse
DiBO WeedKiller-E

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Bedienung: | 20% | |
Ausstattung: | 20% |
Vertrieb: | Dibo, Lingen/Ems |
Preis: | um 9.400 Euro |
Hotline: | 0591 6109668 |
Internet: | www.dibo.com |
Technische Daten | |
Antrieb: | 1,1 |
Boilerheizung: | Diesel |
Wasserverbrauch: | bis zu 450 l/h |
Max Heiztemperatur: | 112 °C |
Wasserversorgung: | Wasserleitung oder Vorratstank |
Aktionsradius: | 25 m |
Gewicht: | ca. 155 kg |
+ | einfache Bedienung |
+ | großer Aktionsradius |
- | mechanische Nacharbeit erforderlich |
Klasse: | Oberklasse |
Preis/Leistung: | gut - sehr gut |